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= Shellscripting
Hallo
:toc:
:toc-title: Inhalt
== Vorwort
=== Bash-Scripte
* Enthalten eine Folge von Befehlen.
* Alles was man in der Kommandozeile machen kann, kann man auch in dem script machen.
Beispiel:
[,bash]
----
#!/bin/bash
echo "Ich liebe Shellscripting!"
----
Dieses script kann wie folgt ausgeführt werden:
....
$ chmod u+x hallo
$ ./hallo
Ich liebe Shellscripting!
....
Die ersten zwei Buchstaben in der ersten Zeile nennt man "shebang".
[,bash]
----
#!/bin/bash
sleep 90
----
....
$ ./schlafen &
[1] 25330
$ ps -fp 25330
UID PID PPID C STIME TTY TIME CMD
iuk547 25330 8969 0 13:48 pts/2 00:00:00 /bin/bash ./schlafen
$ ps -ef | fgrep 25330 | fgrep -v grep
iuk547 25725 8969 0 13:50 pts/2 00:00:00 /bin/bash ./schlafen
iuk547 25728 25725 0 13:50 pts/2 00:00:00 sleep 90
$ pstree -p 25725
schlafen(25725)───sleep(25728)
....
=== Variablen
* Benannte Speicherplätze
* Name-Wert Paare
* Syntax: `FOO="Wert"` oder `declare FOO="Wert"`
* Groß- und Kleinschreibung sind wichtig.
* Namenskonvention: Variablennamen komplett in Großbuchstaben.
Variablennutzung:
[,bash]
----
#!/bin/bash
MEINE_SHELL="bash"
echo "Ich liebe die $MEINE_SHELL shell."
----
Oder:
[,bash]
----
#!/bin/bash
MEINE_SHELL="bash"
echo "Ich liebe die ${MEINE_SHELL} shell."
----
Die geschweiften Klammern sind nützlich, um den Variablennamen von umgebendem Text abzugrenzen:
[,bash]
----
#!/bin/bash
MEINE_SHELL="bash"
echo "Ich ${MEINE_SHELL}e auf meiner Tastatur."
----
Ausgabe:
....
Ich bashe auf meiner Tastatur.
....
Ohne die geschweiften Klammern würde es nicht funktionieren:
[,bash]
----
#!/bin/bash
MEINE_SHELL="bash"
echo "Ich $MEINE_SHELLe auf meiner Tastatur."
----
Ausgabe:
....
Ich auf meiner Tastatur.
....
=== Den Output eines Kommandos einer Variablen zuweisen
[,bash]
----
#!/bin/bash
SERVER_NAME=$(hostname)
echo "Dieses script läuft auf ${SERVER_NAME}."
----
Das funktioniert auch mit "Backticks":
[,bash]
----
#!/bin/bash
SERVER_NAME=`hostname`
echo "Dieses script läuft auf ${SERVER_NAME}."
----
=== Tests
Syntax:
* `[ zu_pruefende_bedingung ]`
Beispiel:
* `[ -e /etc/passwd ]`
Datei Operatoren (tests):
[cols="1,4"]
|===
|`-d DATEI`
|Testet ob die Datei ein Verzeichnis ist.
|`-e DATEI`
|Testet ob die Datei existiert.
|`-f DATEI`
|Testet ob die Datei existiert und eine reguläre Datei ist.
|`-r DATEI`
|Testet ob die Datei vom aktuellen Benutzer gelesen werden kann.
|`-s DATEI`
|Testet ob die Datei existiert und nicht leer ist.
|`-w DATEI`
|Testet ob die Datei vom aktuellen Benutzer geschrieben werden kann.
|`-x DATEI`
|Testet ob die Datei vom aktuellen Benutzer ausgeführt werden kann.
|===